Deutsches Schnorcheltauchabzeichen

Voraussetzungen:

  • Mindestalter 12 Jahre
  • Tauchtauglichkeit
  • Deutsches Rettungsschwimmabzeichen in Bronze

 

Praktische Prüfung:

  • 600 m Flossenschwimmen (je 200 m Bauch,- Rücken- und Seitlage)
  • 200 m Flossenschwimmen mit einer Flosse und Armbewegung
  • 30 m Streckentauchen ohne Startsprung
  • 30 Sek. Zeittauchen in mind. 3 m Tiefe Tauchbrille abnehmen, wieder aufsetzten und ausblasen, dreimal innerhalb von einer Minute 3 m Tieftauchen
  • Kombinierte Übung:
    • 50 m Flossenschwimmen in Bauchlage mit Armtätigkeit, einmal 3 bis   5 m Tieftauchen und Heraufholen eines 5 kg Tauchringes
    • 50 m Schleppen eines Partners
    • 3 Min. Vorführen der HLW

 

Theoretische Prüfung:

  • Schriftliche Prüfung
  • Demonstration und Erläuterung der wichtigsten Unterwasserzeichen (Pflichtzeichen)

 

DLRG-Gerätetaucher

Voraussetzungen:

  • Mitgliedschaft in der DLRG
  • Mindestalter 16 Jahre
  • Tauchtauglichkeit
  • Nachweis des privaten Versicherungsschutzes
  • abgeschlossene Basisausbildung der Tauchausbildung WRD (nicht älter als 2 Jahre)

 

Prüfungsteil Schnorcheltauchen:

  • 750 m Flossenschwimmen (je 250 m Bauch-, Rücken- und Seitlage ohne armbewegung im Freigewässer)
  • 250 m Schnorcheln mit einer Flosse und Armbewegung
  • 35 m Streckentauchen
  • 45 Sek. Zeittauchen, dabei mindestens eine Strecke von 10 m zurücklegen
  • Anlegen der kompletten Grundausrüstung in 3 m Wassertiefe und Ausblasen der Tauchbrillie
  • zweimal innerhalb von einer Minute 5 m Tieftauchen, wahlweise innerhalb einer Minute dreimal auf 4 m
  • Retten eines "bewußtlosen" Geräteauchers in Freigewässer aus 5 m Tiefe, anschließend 100 m ans Ufer schleppen und an Land bringen
  • Demonstration und Erläuterung der int. Unterwasserzeichen
  • 5 Minuten HLW

 

Prüfungsteil Gerätetauchen:

  • 20 Min. auf ca. 10 m, Taucherbrille abnehmen, aufsetzen und ausblasen und einen hinter dem Rücken hängenden Lungenautomaten wiederangeln.
  • 20 Min. auf ca. 10 m, am Ende des Tauchganges nimmt der Prüfling im Abstand von 5 m zu seinem Partner den Lungenautomaten aus dem Mund, taucht zu ihm und atmet unter Ortveränderung 5 Min. aus dem Automaten des Partners, anschließend geschwindigkeitskontrollierter Aufstieg unter Beibehaltung der Wechselatmung
  • 20 Min. auf ca. 10 m mit Westenübung. Nach Abtauchen austarieren über Inflator. Dabei Geben von und reagieren auf mind. 5 Unterwasserpflichtzeichen.
  • 10 Min. auf ca. 15 m sowie Westenübung, Aufstieg ohne Flossenbenutzung auf 10 m, anschließend Fortsetzung des Tauchganges. Am Ende Auftauchen aus max. 10 m mit 1 Minute Stop in 3 m
  • 10 Min. auf ca. 15 m, Aufstieg aus ca. 15 m unter angedeuteter Wechselatmung aus deinem Gerät, Stop in 3 m Wassertiefe in 1 Minute, anschließend 10 Min. Schnorcheln in voller Ausrüstung
  • Retten eines "bewußtlosen" Gerätetauchrs aus ca. 10 m Wassertiefe unter Einhaltung der maximalen Aufstiegsgeschwindigkeit, anschließend 50 m ans Ufer schleppen und an Land bringen. Einleitung der HLW und Durchführung über mind. 3 Min. Erläuterung nachfolgender Rettungsaktionen.
  • Sprungübung mit kompletter Ausrüstung (zwei verschiedene Sprünge aus 1 m Höhe)

 

Theoretische Prüfung

 

DLRG-Einsatztaucher

DLRG-Einsatztaucher werden dort eingesetzt, wo Einsatztaucher und Rettungsboote nicht mehr eingesetzt werden können: bei der Suche und Rettung Ertrinkender oder der Bergung Ertrunkener. Zudem erfüllen sie Aufgaben im Rahmen des Katastropohenschutzes, oft auch in der Zusammenarbeit mit anderen Hilfsorganisationen.

Voraussetzungen:

  • Mitgliedschaft in der DLRG
  • Mindestalter 18 Jahre
  • Tauchtauglichkeit (G31)
  • gültige Fachausbildung WRD
  • Nachweis im Logbuch von mind. 20 Gerätetauchstunden im Hallenbad und/oder Freigewässer
  • Nachweis von mind. 17 Freigewässer-Tauchstunden nach GUV-R 2101
  • Nachweis über Teilnahme an folgenden Ausbildungsseminaren:
    • Orientierung unter Wasser, Strömungstauchen, Nachttauchen,  Tauchrettung, Gruppenführung.

 

Praktische Prüfung:

A) Prüfungsteil Schnorcheltauchen im Freigewässer

  • jeweils 400 m in Bauch-, Rücken- und Seitlage ohne Armbewegung, danach 300 m Schnorcheln, aber nur mit einer Flosse
  • zweimal innerhalb von einer Minute 5 m Tieftauchen, wahlweise innerhalb einer Minute dreimal auf 4 m
  • Anschwimmen aus 150 m und Retten eines "bewußtlosen" Gerätetauchers im Freigewässer aus 5 m Tiefe, anschließend 100 m ans Ufer schleppen und an Land bringen, abrüsten und in die stagile Seitenlage bringen.

B) Prüfung in Grundausrüstung und 3 kg Blei

  • 10 m Tieftauchen
  • 40 m Streckentauchen
  • 60 Sek. Zeittauchen

C) Durchführung von Tauchgängen mit bestimmten Aufgabenstellungen

  • 20 Min. auf ca. 10 m, Taucherbrille abnehmen, aufsetzten und ausblasen und einen hinter dem Rücken hängenden Lungenautomaten wiederangeln
  • 20 Min. auf ca. 10 m , am Ende des Tauchgangs nimmt der Prüfling im Abstand von 5 m zu seinem Partner den Lungenautomaten aus dem Mund, taucht zu ihm und atmet unter Ortsveränderung 5 Min. aus dem Automaten des Partners, anschließend geschwindigskontrollierter Aufstieg unter Beibehaltung der Wechselatmung.
  • 20 Min. auf ca. 10 m mit Westenübung. Nach Abtauchen austarieren über Inflator. Dabei Geben von und Reagieren auf mind. 5 Unterwasserpflichtzeichen
  • 10 Min. auf ca. 15 m sowie Westenübung, Aufstieg ohne Flossenbenutzung auf 10 m , anschließend Fortsetzung des Tauchgangs: am Ende Auftauchen aus max. 10 m mit 1 Min. Stop in 3 m.
  • 10 Min. auf 15 m, Aufstieg aus ca 15 m unter angedeuteter Wechselatmung aus einem Gerät, Stop in 3 m Wassertiefe in 1 Min., anschließend 10 Min. Schnorcheln in voller Ausrüstung
  • Retten eines "bewußtlosen" Gerätetauchers aus ca. 10 m Wassertiefe unter Einhaltung der max. Aufstiegsgeschwindigkeit, anschließend 50 m ans Ufer schleppen und an Land bringen. Einleitung der HLW und Durchführung über mind. 3 Min.  Erläuterung nachfolender Rettungsaktionen.
  • Sprung mit kompl. Ausrüstung (zwei verschiedene Sprünge aus 1 m Höhe)
  • Bei Vorliegen des GTG können diese Tauchgänge erlassen werden

D) Durchführen nachfolgender Tauchgänge nach GUV-R 2101:

  • 12 - 20 m Tiefe, mind. 15 Min. Dauer, Gruppe mind. 1 + TL; Vorführung von drei Zusatzzeichen, die auf einer Tafel stehen
  • 12 - 20 m Tiefe, mind. 15 Min. Dauer, Gruppe mind. 1 + TL; Geschwindigkeitskontrolliertes Aufsteigen ohne Flossenbenutzung bis 6 m Tiefe mit einem deutlichen Stop bei 9 m Tiefe
  • 12 - 20 m Tiefe, mind. 15 Min., Gruppe mind. 1 + TL; Aufstieg unter Wechselatmung mit einem Stop von 3 Min. in 6 m Tiefe. Anschließend Simulation eines geschwindigkeitskontrollierten Notaustieg unter Herausnahme des Lungenautomaten. 15 Min. an der Wasseroberfläche schwimmen.
  • 12 - 20 m Tiefe, mind. 15 min. Dauer, Gruppe mind. 1 + TL; Korrektes Ausrüsten und Funktionstests bei sich selbst und beim Partner. Mit Handschuhen seinen Bleigurt ganz öffnen und wieder schließen. Nach 10 Min. auftauchen, einen Punkt in ca. 100 m Entfernung mit dem Kompass anpeilen. in 3-5 m Tiefe den Punkt antauchen. Maximal erlaubte Abweichung von 10 m
  • 12 - 20 m Tiefe, mind. 15 Min. Dauer, Gruppe mind. 1 + TL; Eignungsnachweis als Gruppenleiter: Ein Taucher atmet 5 Min. lang aus dem Zweitlungenautomaten des Bewerbers

E) Prüfungsteil Einsatztauchen

  • 1000 m Geräteschnorcheln 
  • 15 Min. Tauchgang in Wassertiefen zwischen 6 - 15 m, wobei folgende Aufgaben zu erfüllen sind:
  • Leinenführung
  • Ausführen einer Unterwasserarbeit; Geschicklichkeitsübung: Antauchen aus 25 m Entfernung, Anatmen und Anlegen eines in ca. 3 m Wassertiefe liegenden Tauchgerätes; Durchtauchen einer abgesteckten Strecke. Am Ende der Strecke Tauchgerät wieder ablegen.
  • 200 m Schleppen eines Tauchers
  • Rettungsübung: einen 6 - 12 m Tiefge wartenden Taucher antauchen, an die Oberfläche bringen, ans Ufer bringen, Einleitung der HLW, Anfertigung eines Unfallprotololls für den Notarzt.

Theoretische Prüfung:

  • schriftliche Prüfung
  • Knotenkunde

Taucheinsatzführer

Voraussetzungen:

  • Mitgliedschaft in der DLRG
  • Mindestalter 21 Jahre
  • Tauchtauglich gemäß den Bestimmungen der GUV-R 2101
  • Gültige Einsatztaucherlizenz Stufe 2 der DLRG oder ILS-Rescue-Diver **
  • 3 Jahre aktive Tätigkeit als Einsatztaucherlizenz Stufe 2 der DLRG oder ILS-Rescue-Diver **
  • 50 Freiwassertauchgänge gem. GUV-R 2101 nach abgelegter Einsatztaucherlizenz Stufe 2 der DLRG oder ILS-Rescue-Diver **- Prüfung
  • Befürwortung druch die zuständige Gliederung

Signalmann

Voraussetzungen:

  • Mindestalter 18 Jahre (ab Einsatz als Signalmann)
  • Gültige DLRG-Mitgliedschaft
  • Ärztliche Tauglichkeitsuntersuchung
  • WRD-Basisausbildung zum Zeitpunkt der Prüung nicht älter als drei Jahre
  • Sprechfunkunterweisung

Ausbildung:

  • Dauer 20 Stunden (a 45 Min.)
  • Theorie: Gerätekunde / Arbeitskunde / Medizin / Vorschriften
  • Praxis: Ankleiden eines Tauchers mit Check up / Führen eines Tauchers unter Wasser / Rettung eines Tauchers / EH-Maßnahmen