Geschichte

Mit der Gründungsversammlung am 13. August 1946 wurde die Grundlage für einen Verein gebildet, dessen Aktivitäten seit über 60 Jahren vor allem im Dienste des Rettungsschwimmens stehen. Übungsstunden im KarlsBad gab es noch nicht, es war nur für die damaligen Besatzungstruppen geöffnet. Ein Jahr später durften die ersten Übungsstunden durchgeführt werden. Voraussetzung hierfür war, belgische Soldaten zu Rettungsschwimmern auszubilden. Nach der Freigabe für die gesamte Bevölkerung wurden Kurse für Nichtschwimmer und Rettungsschwimmer angeboten. Von anfangs 30 stieg die Mitgliederzahl bis 1950 auf 200. 

Von 1955 bis 1964 wurde die erste Wachstation auf dem Campingplatz Langel am Rhein durch die Ortgruppe unterhalten. Da Brühl noch über kein eigenes Hallenbad verfügte, fand im Winter 1956 das erste Mal Schwimmausbildung für Schulkinder im Hürther Hallenbad statt. 1966 gab die Forstbehörde den Heider Bergsee als Bade- und Segelgebiet frei. Damit fiel der DLRG Brühl wieder die Einrichtung einer Wachstation zu. Zwei Wachtürme und das Rettungsboot „Glück Auf“ standen den Wachgängern zur Verfügung. Als Wachstation diente ein alter Bauwagen der Stadt Brühl.

Im Juni 1971 wurde das Hallenbad der Stadt Brühl eingeweiht. Seitdem werden regelmäßig Übungsstunden im Anfänger- und Rettungsschwimmen durchgeführt. Im selben Jahr wurde das 25-jährige Bestehen der Ortsgruppe gefeiert. Die Mitgliederzahl stieg auf über 1.000 an. 1977 wurde die Einweihung der Rettungswachstation am Heider Bergsee gefeiert. In diesem Jahr wurde auch der Stützpunkt der DLRG Brühl, die Wachmannschaft des Familiensport Bund, am Zieselsmaar gegründet.

Die übergeordnete Gliederung, der Bezirk Rhein-Erft-Kreis mit seinen zehn Ortsgruppen existiert seit 1975. Im Herbst 1979 begann die noch bestehende Freundschaft mit der Ortsgruppe Berlin-Wilmersdorf, jetzt OG Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf. 1983 wurde ein neues Boot die „Willy Donatius“ angeschafft. Im Sommer 1986 konnte auf 40 Jahre aktive Arbeit zurückgeschaut werden. Die Ortsgruppe bestand aus fast 1.600 Mitgliedern.

Die Selbstständigkeit erlangte die Ortsgruppe im Jahre 1989. Im Frühjahr 1994 begannen die Arbeiten zur Aufstockung der Wachstation. Die Fertigstellung erfolgte 1996. Im selben Jahr wurde das goldene Jubiläum gefeiert. Ein Jahr zuvor wurde das neue Boot die „Brühl I“ in Dienst gestellt. Es ersetzte die bei einem Hochwassereinsatz beschädigte „Willy Donatius“.

Im Jahr 2006 können wir auf stolz 60 Jahre Vereinsarbeit zurückblicken mit einer Mitgliederzahl von über 1.000.

Ohne die Leistungen der vielen ehrenamtlichen Mitglieder wäre dies alles nicht möglich.