Wieso Schwimmen lernen?

In den letzten Jahren ist die Zahl der Ertrinkungstoten sehr stark gestiegen, dies mag verschiedenen Gründe haben. Die beste Möglichkeit gegen den nassen Tod vorzubeugen ist es Schwimmen zu lernen.

Neben der klassischen Anfängerschwimmausbildung für Jung und Alt, bieten wir auch die Ausbildung  zum Rettungschwimmer an. Dazu gehört auch die Erste Hilfe Ausbildung.

Die Schwimmausbildung findet, außer in den Schulferien, im KarlsBad Brühl, Kurfürstenstr. 40, 50321 Brühl, statt.

Jeden Mittwoch: 

20.00 bis 21.00 Uhr   

  • Erwachsenschwimmen, Anfänger und  Fortbildung
  • Mitgliederschwimmen
  • Training Rettungsschwimmer

Jeden Freitag: 

16.00 bis 20.00 Uhr 

  • Anfängerschwimmen für Kinder
  • Jugendschwimmpaß    – Bronze, Silber, Gold
  • Juniorretter
  • Rettungsschwimmpaß  – Bronze, Silber, Gold
  • Deutsches Schnorcheltauchabzeichen

19.00 bis 20.00 Uhr

  • Gymnastik für Erwachsene an Land und im Wasser

20.00 bis 21.00 Uhr 

  • Erwachsenschwimmen
  • Mitgliederschwimmen
  • Training Rettungsschwimmer

Weitere Informationen zu unserem Kursangebot (z.B. Eintaucher, Erste Hilfe Kursen) erhalten Sie bei unserem Ausbildungsleiter  und dessen Stellvertreter und/oder an unsere Kasse im Bad.

zu den Trainingszeiten

Eine Erfolgsgeschichte

Es ist schon lange her, dass wir von Max berichtet haben – das letzte Mal vor einigen Jahren, als er endlich das heiß ersehnte Seepferdchen Abzeichen aus den Händen seines stolzen Ausbilders Christian empfangen hat. Max ist ein schwerbehindertes Kinder und für ihn ist das Erreichen der speziellen Fertigkeiten beim Schwimmen nicht so einfach und selbstverständlich wie bei allen anderen Kindern.

Max liebt das Schwimmen – am liebsten unter Wasser! Also kam er weiter bei der DLRG Ortsgruppe Brühl zum Schwimmen. Über die Jahre hat er zusammen mit nicht behinderten Kindern ein Jugendschwimmabzeichen nach dem anderen absolviert. Fast ist man versucht zu sagen, ganz still und leise, aber das kann man beim näheren Dabeisein nicht behaupten, denn Max treibt gerne seine Späßchen im und am Wasser und stellt seine Ausbilder so manches Mal vor immer neue Herausforderungen.

Jetzt hat er noch etwas draufgesetzt – Schwimmen reichte nicht mehr, es musste Rettungsschwimmen sein. Hört sich einfach an, doch so mancher, der sich schon am Rettungsschwimmabzeichen Bronze versucht hat, weiß, wie schwer das sein kann. Einige spezielle Rettungsschwimmübungen dabei sind das 100m Kleiderschwimmen in höchstens 4 Minuten (anschließend im Wasser entkleiden), 15m Streckentauchen, zweimal Tieftauchen innerhalb von 3 Minuten mit zweimaligem Heraufholen eines 5-kg-Tauchringes aus einer Wassertiefe zwischen 2-3 m, 50m Transportschwimmen: Schieben oder Ziehen, Fertigkeiten zur Vermeidung von Umklammerungen sowie Befreiung aus zwei verschiedenen Umklammerungen von hinten, 50m Schleppen mit Kopf- oder Achselschleppgriff und dem Standard-Fesselschleppgriff.

Die Königsdisziplin ist die „Kombinierte Übung“, die ohne Pause in der angegebenen Reihenfolge zu erfüllen ist:

·         20m Anschwimmen in Bauchlage, hierbei etwa auf halber Strecke Abtauchen in 2-3m Tiefe und Heraufholen eines 5kg-Tauchringes, diesen anschließend fallen lassen und das Anschwimmen fortsetzen,

·         20m Schleppen eines Partners

·         Demonstration des Anlandbringens,

·         Vorführung von Herz-Lungen-Wiederbelebung (HLW)

Außerdem muss eine theoretische Prüfung abgelegt werden, die Kenntnisse über Atmung und Blutkreislauf, Gefahren am und im Wasser, Hilfe bei Bade-, Boots- und Eisunfällen (Selbst- und Fremdrettung), Vermeidung von Umklammerungen, Hilfe bei Verletzungen und Ertrinkungsunfällen, Hitze- und Kälteschäden sowie Aufgaben der DLRG abfragt.

 

Max hat die Disziplinen des Rettungsschwimmabzeichens Bronze geschafft! Max, wir sind stolz auf dich.